Rückzug & Traurigkeit
Ihr Kind zieht sich zurück, wirkt oft traurig oder antriebslos und hat Interesse an Hobbys verloren.
Sie machen sich Sorgen um Ihr Kind? Sie sind nicht allein. Der erste Schritt ist oft der schwierigste – und zugleich der wichtigste. Hier erfahren Sie, wie Therapie Ihrem Kind helfen kann.
„Lieber einmal zu früh nachfragen als zu spät. Eine frühzeitige Unterstützung kann verhindern, dass sich Probleme verfestigen – und gibt Ihrem Kind gute Chancen für eine gesunde Entwicklung."
Manchmal ist es schwer einzuschätzen, ob ein Kind professionelle Hilfe braucht. Diese Anzeichen können darauf hindeuten:
Ihr Kind zieht sich zurück, wirkt oft traurig oder antriebslos und hat Interesse an Hobbys verloren.
Häufige Wutanfälle, aggressives Verhalten oder Konflikte, die über das altersübliche Maß hinausgehen.
Starke Ängste, Trennungsangst, Einschlafprobleme oder übermäßige Sorgen, die den Alltag beeinträchtigen.
Leistungsabfall, Schulverweigerung, Konzentrationsprobleme oder Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen.
Anhaltende Schlafstörungen, Albträume, verändertes Essverhalten oder körperliche Beschwerden ohne Befund.
Plötzliche Wesensveränderungen, Einnässen, Daumenlutschen oder Rückkehr zu früheren Verhaltensweisen.
In der Verhaltenstherapie arbeite ich mit Ihrem Kind altersgerecht – bei jüngeren Kindern mit Spielen, Geschichten und kreativen Methoden, bei älteren Kindern zunehmend mit Gesprächen und praktischen Übungen.
Gemeinsam erarbeiten wir neue Strategien für schwierige Situationen und stärken vorhandene Ressourcen. Dabei steht immer die individuelle Situation Ihres Kindes im Mittelpunkt.

Elternarbeit ist ein fester Bestandteil der Therapie. Je jünger Ihr Kind, desto wichtiger ist Ihre aktive Einbindung. In regelmäßigen Elterngesprächen besprechen wir:

Alles, was in der Therapie besprochen wird, unterliegt der Schweigepflicht. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung werden keine Informationen an Dritte weitergegeben – auch nicht an die Schule.
Ab 15 Jahren haben Jugendliche ein eigenständiges Recht auf Verschwiegenheit. Wir besprechen gemeinsam und transparent, welche Informationen geteilt werden.
Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob und welche Unterstützung für Ihr Kind sinnvoll ist.